Pressemitteilung OpenEMS Association Jahreskonferenz

Umfangreiches Programm, Vorstellung der Neumitglieder

Deggendorf, 12. November 2020: Die OpenEMS Association lädt am 17. November zur OpenEMS Konferenz 2020 ein. Der Trägerverein koordiniert die Weiterentwicklung des Open Energy Management System (OpenEMS), einer herstellerunabhängigen Entwicklungs-Plattform für Energiemanagement. Die Jahreskonferenz findet aufgrund der Pandemie-Situation virtuell statt. Mit Christos Klamouris (AXEL – The Energy Accelerator) und Christoph Brönnimann (SmartGridready Schweiz) konnte OpenEMS zwei prominente Keynote Sprecher gewinnen. Darüber hinaus präsentieren die Veranstalter ein umfangreiches Themenprogramm in zwei parallelen Break Out Sessions.

Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2016 treibt OpenEMS seine Verbreitung erfolgreich voran. Nachdem in den ersten Jahren die technischen Grundlagen gelegt und intensiv an der Integration von Produkten gearbeitet wurde, richtet sich der Fokus seit der Gründung der Association im Jahr 2018 verstärkt auf die Erweiterung der OpenEMS-Nutzerbasis und deren Vermarktung. „Ich bin stolz, dass mittlerweile weltweit Mitglieder bei OpenEMS aktiv sind“, sagt Stefan Feilmeier, Vorstandsvorsitzender der OpenEMS Association. Wöchentlich gäbe es Fortschritte und Releases. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist extremhoch“. In der kurzen Zeit, seit Bestehen von OpenEMS, habe sich eine Community entwickelt, „die viel größer und schlagkräftiger ist als einzelne Marktakteure mit proprietären Lösungen“, ergänzt Feilmeier. Nach aktuellem Stand ist die Open EMS-Software mit einem Wert von circa 8,5 Millionen Euro bewertet. Zum Vergleich: Im November 2019 waren es noch sechs Millionen Euro.

Umfangreiches Programm

OpenEMS eröffnet seine virtuelle Jahreskonferenz am 17. November 2020 mit einem Warm Up und der Suche nach dem OpenEMS-Ready Evangelist. Die Zugangsdaten finden Teilnehmer unter www.openems.io. Mit Christos Klamouris konnte die OpenEMS Association einen prominenten Keynote-Sprecher für die Jahreskonferenz 2020 gewinnen. Der Elektrotechniker studierte an der Demokritus Technischen Universität Griechenland und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Deutschland. Seit 2019 ist Klamouris am Institut für Technik der Informationsverarbeitung tätig (ITIV). Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Forschungsbereich „Energieversorgung über Glasfasern“.
Nach der Vorstellung der Neumitglieder, unter anderem aus Israel und China,verteilen sich die Teilnehmer der Jahreskonferenz auf die Räume für Tracks. Sie können zwischen zwei Break Out Sessions wählen: im ersten greift die OpenEMS Association die Themen Energiemanagementsystem für integrierte Geschäftsmodelle, vollständiger Kostentransparenz im Energiesystem undEmbedded Smart Grid Simulation mit OpenEMS auf. In Raum 2 beschäftigen sich die Referenten mit den Themen Wärme, Sektorenkopplung und Quartiere, der Frage, wie ein E-Auto-Ladepark mit OpenEMS funktioniert, und mit BloGPV, einem Forschungsprojekt, das reale Speicher zu einem virtuellen Großspeicher bündelt.

Nach einer Pause referiert mit Christoph Brönnimann (SmartGridready Schweiz) der zweite Keynote-Sprecher über die Wichtigkeit eines offenen Energiemanagementsystems. Mit der Verleihung der OpenEMS Ready-Preise und der Vorstellung der „OpenEMS Landkarte“ durch den Vorsitzenden der OpenEMS Association, Stefan Feilmeier, wird die Jahreskonferenz enden.

Als Open-Source-Projekt bietet OpenEMS einen integrierten, umfassenden Software-Stack für das Internet of Things. Die Bestandteile sind eine dezentrales Energiemanagementsoftware, eine Browser- bzw. Smartphone-basierte Echtzeit-Benutzeroberfläche und das Backend als Cloud-Service für Monitoring, Aggregation und Steuerung. Mit Standardisierung auf Software- statt auf Protokoll-Ebene schafft OpenEMS die Basis für eine breite Kompatibilität mit Hardware und Online-Diensten, sowie intelligente Regelungsalgorithmen im Energiesystem.

Online-Ressourcen:

Über den OpenEMS Association e. V.

Das Ziel des OpenEMS Association e. V. ist die herstellerunabhängige und -übergreifende Entwicklung einer Plattform als Branchenstandard im Bereich Energiemanagement. Die Mitglieder bauen eine Plattform auf, die die Vernetzung unterschiedlichster Geräte beim Kunden möglich macht. Die Entwicklung des Open Energy Management System – kurz „OpenEMS“ – erfolgt dabei als Open Source Software. Von Unternehmen, Instituten und Universitäten bis hin zu Studierenden und Privatpersonen ist jeder eingeladen an OpenEMS mitzuarbeiten. Speziell entwickelte offene und proprietäre „Apps“ nutzen die Plattform, um Energie effizienter zu verteilen, Kosten zu sparen und die Stromnetze zu stabilisieren. OpenEMS im Web: www.openems.io.

Kontakt

Christof Wiedmann
OpenEMS Association e.V.
Brunnwiesenstr. 4
94469 Deggendorf
Telefon: +49 (0)160 761 2644
E-Mail: vorstand@openems.io
www.openems.io

Stephan Wild
MBC Isarrauschen
Freibadstr. 30
D-81546 München
Telefon: +49 (0)1512 755 64 65
E-Mail: stephan.wild@mbc-isarrauschen.de
www.mbc-isarrauschen.de

Pressemitteilung: OpenEMS Association feiert Einjähriges

Neue Mitglieder und neue Zertifizierungen

Deggendorf, 04. Dezember 2019: Mit der ersten großen Mitgliederversammlung hat die OpenEMS Association am 26.11.2019 in Regensburg ihr einjähriges Bestehen gefeiert. Der Trägerverein koordiniert die Weiterentwicklung der Open-Source-Software OpenEMS, einer herstellerunabhängigen Plattform für das Energiemanagement. Im Zuge der OpenEMS-Konferenz konnten auch zahlreiche neue Mitglieder begrüßt werden; zudem wurden Auszeichnungen für Produkte vergeben, die bereits „OpenEMS Ready“ sind.

Für Ihre Kompatibilität wurden die Auszeichnungen in verschiedenen Ausprägungen je nach Aktivitätslevel – Gold und Silver – an die Hersteller ausgelobt. Das Gold-Zertifikat erhielten unter anderem Kaco für einen seiner Wechselrichter sowie Consolinno für seine Energiemanagement-Lösung „Leaflet“ sowie die FENECON GmbH für ihre Stromspeicher. Silber-Zertifikate gingen an Refu, die Maschinenfabrik Rheinhausen und erneut Kaco für diverse Wechselrichter sowie Discovergy für einen Smart-Meter; außerdem wurde die StromDAO GmbH für Ihren Blockchain-basierten Corrently-Stromtarif ausgezeichnet. Zahlreiche Hersteller von ABB über SolarEdge bis Tesla sind zudem mit einem „Basic ready“-Zertifikat für ihre offenen Produkte ausgezeichnet worden, die von Dritten in OpenEMS integriert wurden.

OpenEMS mit erfolgreichem Blitzstart ins „Internet of Things“

Die namhaften Träger der Zertifikate zeigen, dass OpenEMS seine Verbreitung erfolgreich vorantreibt. Nachdem im ersten Jahr intensiv an der Integration von Produkten gearbeitet wurde, richtet sich der Fokus nun zudem wieder verstärkt auf die Erweiterung der OpenEMS-Nutzerbasis und deren Vermarktung. „Wir erhalten viele Anfragen von Interessenten“, bestätigt Stefan Feilmeier, Vorstandsvorsitzender der OpenEMS Association, den positiven Trend auf der Anwenderseite.

Neue Mitglieder belegen dies: Die Hochschule Biberach, das Sonnenhaus Institut e.V., die SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH sowie die GETEC net GmbH sind nur einige Beispiele. Noch stärkeres Wachstumspotenzial als bei den Geräteherstellern sieht der Verein bei den Hochschulen. Sie können sich mit OpenEMS auf ihre Forschungsschwerpunkte konzentrieren, ohne wertvolle Ressourcen bei der Integration von Geräten zu vergeuden. Zudem entwickle sich ein regelrechter Marktplatz, auf dem IT-Dienstleister und Gerätehersteller sowie Projektkunden zusammenfinden.

„Unsere Software ist inzwischen mit über sechs Millionen Euro bewertet; nach dem Go-Live der ersten Code-Zeilen 2016 waren es unter 500.000 Euro. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Stefan Feilmeier. „Wir bieten als Open-Source-Projekt einen integrierten, umfassenden Software-Stack gemäß dem Ansatz des Internet of Things. Die Bestandteile sind ein Edge-basiertes dezentrales Energiemanagement, eine Browser- bzw. Smartphone-basierte Echtzeit-Benutzeroberfläche und das Backend als Cloud-Service für Monitoring, Aggregation und Steuerung. Mit Standardisierung auf Software- statt auf Protokoll-Ebene schaffen wir die Basis für eine weitere Verbreitung. Wir sind der festen Überzeugung: OpenEMS hat das Potenzial, zu einem weltweit genutzten, führenden und netzdienlichem Standard zu werden.“

Mit Prof. Dr. Michael Sterner konnte die OpenEMS Association einen prominenten Sprecher gewinnen: Der ordentliche Professor für Energiespeicher und Energiesysteme an der OTH Regensburg ist Leiter der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES). Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern des Trägervereins verlieh er die OpenEMS-Ready-Zertifikate, die Produkten eine Integration über OpenEMS bescheinigen. Weitere Agenda-Punkte der Veranstaltung waren Strategie-Workshops sowie ein OpenEMS-Hackathon. 

Online-Ressourcen:

Über den OpenEMS Association e. V.

Das Ziel des OpenEMS Association e. V. ist die herstellerunabhängige und -übergreifende Entwicklung einer Plattform als Branchenstandard im Bereich Energiemanagement. Die Mitglieder bauen eine Plattform auf, die die Vernetzung unterschiedlichster Geräte beim Kunden möglich macht. Die Entwicklung des Open Energy Management System – kurz „OpenEMS“ – erfolgt dabei als Open Source Software. Von Unternehmen, Instituten und Universitäten bis hin zu Studierenden und Privatpersonen ist jeder eingeladen an OpenEMS mitzuarbeiten. Speziell entwickelte offene und proprietäre „Apps“ nutzen die Plattform, um Energie effizienter zu verteilen, Kosten zu sparen und die Stromnetze zu stabilisieren. OpenEMS im Web: www.openems.io.

Kontakt

Christof Wiedmann
OpenEMS Association e.V.
Brunnwiesenstr. 4
94469 Deggendorf
Telefon: +49 (0)160 761 2644
E-Mail: vorstand@openems.io
www.openems.io

Stephan Wild
MBC Isarrauschen
Freibadstr. 30
D-81546 München
Telefon: +49 (0)1512 755 64 65
E-Mail: stephan.wild@mbc-isarrauschen.de
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